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klassenspiele der waldorfschule lörrach // 2024 / 2025 / 2026

räuber. für uns. frei nach marlene skala und friedrich schiller, mit ergänzungen der 11.klasse der waldorfschule

 

 – ein aufstand aus sehnsucht und zorn, eine vielstimmige erkundung unserer zeit

dieses spiel ist transformation. es sind die widersprüche, die diesen raum füllen, in einer vielstimmigen bewegung aus echos und fragmenten, aus fragen, die brennen und antworten, die im moment ihres erscheinens schon verblassen, bevor sie greifen können. wir zerlegen und verwandeln schillers „die räuber“, und in diesem akt entsteht ein heute, eine zeitgenössische choreografie aus gefühlen, zeit und musik, die sich um das verwebt, was uns antreibt: der kampf um freiheit, die wut über die kontrolle, die sehnsucht nach zugehörigkeit.

die bühne wird zur arena. hier wird um freundschaft und verrat gekämpft, hier träumt man von revolution und zusammenbruch, schreit gegen das system und gegen das echo der eigenen ängste. chaos und ordnung, kontrolle und hingabe, der verzweifelte versuch, sich selbst zu entkommen und dabei einen platz in der welt zu finden. dieses spiel kennt keine helden, sondern nur menschen, die den mut haben, gegen mauern zu kämpfen. jeder funke kann zum flächenbrand werden – oder langsam verglimmen. ein atemzug, eine entscheidung, ein augenblick – und alles könnte sich verwandeln.

 

sie haben nichts ausser sich selbst – und einander.

 

spiel anna / arwen / conner / jaëlle / katharina / lara / liliana / lilo / liv / luca / madeleine / malik / mara / marit / meera / medea / mariia / nican / rubina / sina / sophie / tom / vincent / lewin / lisa / samantha / ugne

texte marlene skala, friedrich schiller, alexander stutz und der 11.klasse

regie alexander stutz 

fotos benjamin bergen 

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sturm. this is not the weather you're looking for. frei nach shakespeare mit ergänzungen der 8.klasse der waldorfschule

 

ein dröhnen, ein beben, ein unaufhaltsames ziehen in der luft.

etwas baut sich auf, etwas ungeheuer grosses und wir sind mittendrin.

im sturm.

in einer welt, die sich nicht mehr halten kann.

der wind reisst an allem, was wir zu wissen glaubten.

alles, was noch sicher schien, wird durchgerüttelt, bis es sich auflöst.

und dann kommt der moment, der alles kippen lässt:

die welle, der wind, oder einfach das jetzt.

dies ist kein wetterbericht.

kein märchen, keine einfache moral. kein happy end.

es ist sturm.

eine theatercollage, die uns das dröhnen der gegenwart um die ohren haut. die wilde mischung aus den stimmen von heute und den worten von gestern, die sich nicht länger auseinanderhalten lassen. shakespeare trifft auf 2025, das abgrundtiefe echo der apokalypse klirrt durch die klassenzimmer. draussen wird alles lauter, heisser, extremer - und wir?

wir stehen mitten im auge des sturms, das chaos direkt vor der tür.

doch was ist, wenn der sturm wir selbst sind?

die frage wird zu einer entlarvenden waffe, die sich gegen uns richtet. was, wenn wir längst nicht mehr die kontrolle haben?

dies ist der moment des umkippens. der punkt, an dem wir aufhören müssen, so zu tun, als könnten wir alles noch retten.

dies ist keine aufforderung, sich zu fürchten, sondern der ruf, endlich zu spüren, was uns wirklich bewegt, wenn der wind in uns weht.

 

spiel silas / mariana / justin / nina / johannes /  pablo / anastasia / ella / manuel / oskar d. / theo / emma / robin / emilian / nicola / mika / milan / cem / sophie / milena / lia / celina / kuba / joshua / martha / mana / pauline / oskar k. / luis / amelie

texte shakespeare, alexander stutz und der 8.klasse

regie alexander stutz 

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ein sommernachtstraum or lord, what fools these mortals be! frei nach shakespeare mit ergänzungen der 8.klasse der waldorfschule

 

In „ein sommernachtstraum“ geht es um liebe, verwirrung, ein wenig magie und darum, wie schnell eine scheinbar geordnete welt ins chaos stürzen kann.

 

zu beginn befinden wir uns in athen. herzog theseus bereitet seine hochzeit mit hippolyta vor. doch mitten in die vorbereitungen platzt ein liebeskonflikt herein: hermia liebt lysander. ihr vater egeus jedoch hat andere pläne – er will, dass sie demetrius heiratet. ihre mutter thyra wünscht sich nur das beste für ihre tochter, doch was das genau ist, darüber gehen die meinungen auseinander. hermia entscheidet sich für die liebe – und gegen den willen ihres vaters. gemeinsam mit lysander flieht sie in den wald, um frei über ihr leben bestimmen zu können. helena, die unglücklich in demetrius verliebt ist, erfährt von dem plan. In der hoffnung, demetrius’ aufmerksamkeit zu gewinnen, verrät sie ihm den flucht und sie folgen den beiden. vier junge menschen, vier herzen und bald keinerlei orientierung mehr.

 

doch der wald ist kein gewöhnlicher ort. hier gelten andere regeln. elfen leben zwischen den bäumen. die elfenköniginnen oberia und titania, ein geschwisterpaar,  liegen im streit darüber, wer wie über den wald herrscht. um sich an titania zu rächen, lässt oberia von puck und robin eine magische blume holen. deren saft wird im schlaf auf die augenlider geträufelt. wer davon berührt wird, verliebt sich beim Erwachen unsterblich in das erste wesen, das man erblickt.

eigentlich will oberia helena helfen und sie mit demetrius zusammenbringen. doch puck und robin verwechseln die personen und bringen damit alles durcheinander. ein tropfen auf die falschen augen und plötzlich lieben die falschen die falsche: sowohl lysander als auch demetrius schwören nun helena ewige treue. hermia bleibt verwirrt und verletzt zurück.

 

als wäre das nicht genug, probt im wald auch noch eine gruppe handwerkerinnen ein theaterstück für die bevorstehende Hochzeit in Athen. zwischen zauber, eifersucht und übergrossen gefühlen wird das chaos endgültig komplett.

 

was als romantische flucht begann, entwickelt sich zu einem wilden spiel aus liebe, macht, verwechslung und magie.

 

spiel hana / lilian / aaron / kian / amelia / nicke / tafani  / finn / masha / marie / gwendolin / justus / arthur / henry / emil / ronja / sofie / maurice / iIlian / liv / beke  / adriana / nemi / martha / nienke / lene / lioba / milla / frida / cecilia

texte shakespeare, alexander stutz und der 8.klasse

regie alexander stutz 

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